Vegesacker Geschichtenhaus
Banner für Die lange Nacht der Museen

Veranstaltung

Die lange Nacht der Bremer Museen 2026

Datum:

Kunst trifft Wissenschaft – Mit Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft

Im historischen Hafen lädt Sie das Vegesacker Geschichtenhaus ein, in ruhiger Atmosphäre ausgewählte Stationen des Alltagslebens im Jahr 1845 zu entdecken.

Im Rahmen des Themenjahrs PHÄNOMENAL 2026 zur Frage „Wie sieht die Welt von morgen aus?“ gestaltet das Vegesacker Geschichtenhaus seine Beiträge zur Langen Nacht der Bremer Museen mit einer spannenden Verbindung von Kunst und Wissenschaft: Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Vortrag und eine Ausstellungseröffnung, die Vergangenheit und Zukunft miteinander ins Gespräch bringen.

Für das leibliche Wohl sorgt bis in die Abendstunden das Gastro-Team des Galerie Cafés.

Programm

18:00 – 24:00 Uhr: 400 Jahre Vegesacker Hafen

Informationsprogramm zur Entstehungsgeschichte Vegesacks und seines Havens. (Kurzfilm, 11 Minuten)

18:15 – 19:00 Uhr: „Kulturgut, Kolonien und maritime Geschichte in der Kunst Bremens“ – Vortrag Dr. Lucy Byford, Kooperationsveranstaltung mit der Constructor University

Das Schiff ist seit langem ein prägendes Symbol in der Kunst und Dekorationen der Hansestadt. Ausgehend von einer Auswahl an Kunstwerken aus der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zeigt dieser Vortrag, was dieses Motiv über die maritime Identität Bremens aussagt. Zeitgenössische Kunstwerke, die sich allgemein auf die maritime Geschichte Bremens beziehen bieten neue Einblicke und Perspektiven.

Dr. Lucy Byford ist eine Postdoktorandin aus Großbritannien, die derzeit an der Constructor University tätig ist.

19:00 – 19:45 Uhr: Das Geschichtenhaus stellt sich vor

An ausgewählten Stationen zeigen die Darsteller:innen des Vegesacker Geschichtenhauses Auszüge aus ihrem täglichen Programm zur Stadtgeschichte Vegesacks. In Interaktion mit dem Publikum entstehen so einmalige Szenen.

19:30 Uhr: Ausstellungseröffnung MNEMOSYNE „was bleibt“ – Gespräch mit Pia Pollmanns (Künstlerin), Jörg Hein (Arbeitnehmerkammer Bremen) und Inga Harenborg (Kuratorin)

An der Schwelle zum digitalen Zeitalter richtet Pia Pollmanns ihren Blick auf Archive als Orte des kulturellen Gedächtnisses. In einem fotografischen Porträt von 19 Bremer Archiven dokumentiert sie deren Räume, Strukturen und Inhalte und macht so deren gegenwärtigen Zustand sichtbar. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Fotografien von Pia Pollmanns, kuratiert von Inga Harenborg. Träger: Stiftung Haus Kränholm in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen.

19:30 – 24 Uhr: MNEMOSYNE „was bleibt“ – Ausstellung Fotografische Arbeiten von Pia Pollmanns

Ein visuelles Plädoyer für die Bewahrung und Nutzung analoger Archive. Rund 40 fotografische Arbeiten zeigen einen Blick auf Bremer Archive – deren Räume, Strukturen und Inhalte und wie diese als Orte des kulturellen Gedächtnisse zu verstehen sind.

Fotografien von Pia Pollmanns, kuratiert von Inga Harenborg. Träger: Stiftung Haus Kränholm in Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerkammer Bremen.

21:30 – 22:15 Uhr: Das Geschichtenhaus stellt sich vor

An ausgewählten Stationen zeigen die Darsteller:innen des Vegesacker Geschichtenhauses Auszüge aus ihrem täglichen Programm zur Stadtgeschichte Vegesacks. In Interaktion mit dem Publikum entstehen so einmalige Szenen.

Über uns

Das Vegesacker Geschichtenhaus

Die bras e.V. ist ein gemeinnütziger Beschäftigungsträger in Bremen und schafft seit über 30 Jahren Perspektiven für Menschen auf dem Weg zurück ins Berufsleben. Unser Fokus liegt darauf, individuelle Stärken zu fördern und gemeinsam nachhaltige berufliche Perspektiven zu entwickeln. Dabei setzen wir auf passgenaue Angebote, persönliche Begleitung und ein unterstützendes Miteinander.

Ein besonderer Bestandteil unserer Arbeit ist seit 2016 das Vegesacker Geschichtenhaus.

Im denkmalgeschützten ehemaligen Lange-Speicher ist ein lebendiger Ort entstanden, der Geschichte erlebbar macht. Zur Zeit der Gründung lag das Schulschiff Deutschland noch in unmittelbarer Nähe – ein vertrauter Anblick, der das maritime Selbstverständnis Vegesacks über Generationen hinweg geprägt hat. Heute hat es seinen Liegeplatz in Bremerhaven, und mit seinem Weggang ist für viele ein Stück Identität aus dem Stadtbild verschwunden. Was geblieben ist, sind die Geschichten. Das Geschichtenhaus versteht sich als ein Ort, der diese Erinnerungen bewahrt und neu erzählt – vom Walfang bis zur Schiffbaukunst der Familie Lange. Unsere Darstellerinnen und Darsteller schlüpfen in historische Rollen und nehmen unsere Gäste mit auf eine Reise in das Leben der sogenannten Grönlandfahrer.

Das Geschichtenhaus ist zugleich ein Ort des Lernens und Arbeitens. Menschen in unterschiedlichen geförderten Beschäftigungsverhältnissen gestalten hier gemeinsam mit einem engagierten Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen den täglichen Betrieb. Ihre Aufgaben reichen von Gästebetreuung und Organisation bis hin zu Spielführungen, Veranstaltungsservice und Gastronomie.

Sie möchten Teil unseres Hauses werden? Wir freuen uns über Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen möchten und laden Sie herzlich ein, Kontakt mit uns aufzunehmen.

Frontansicht des Alten Speichers mit Bannern für Galerie im Alten Speicher und Vegesacker Geschichtenhaus.

Der Bremer Norden

Informationen und Ausflugstipps gibt es hier.

Der Bremer Norden hat viel zu bieten: grüne Parklandschaften, ein einzigartiges kulturelles Angebot und das ganze Jahr über besondere Veranstaltungen. Die Maritime Meile beispielsweise reicht von der Lesummündung, vorbei am alten Hafen und dem Vegesacker Geschichtenhaus bis zum trockengelegten Schlepper Regina am Fuße des Stadtgartens. Beim jährlich stattfindenden Internationalen Festival Maritim wird die Maritime Meile im Sommer zum Treffpunkt der weltweiten Sea-Music-Szene.

Eine der schönsten Radrouten Bremens verläuft durch die Nordbremer Stadtteile. Auf der Radtour „Berg und Wal“ geht es entlang der Weser zum Denkort Bunker Valentin und der Rekumer Mühle. Auf dem Rückweg zum Vegesacker Bahnhof geht es vorbei an der Burg Blomendahl und entlang der Lesum durch den wunderschönen Knoops Park.

Nebelverhangene Flussmündung an der Lesum mit hochgezogenem Boot.