Ausstellung: Das Mittelmeerdrama

Malereien von Peter K. F. Krueger

Unter dem Titel ‚Mittelmeerdrama‘ werden ca. 30 einprägsame Malereien gezeigt, die sich mit dem Mittelmeer als Schauplatz der Flüchtlingsströme auseinandersetzen. Die Motive dieser Ausstellung sind fokussierte Momente, Augenblicke auf dem offenen Meer, die der Künstler aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Das Mittelmeer wird hier in seiner oft unbeachteten Tiefe ergründet und stellt sich dem Betrachter nicht etwa als türkis-schimmerndes Urlaubsparadies gegenüber, sondern als Gefahrenzone, in der tausende Menschen um ihr Überleben kämpfen.

In eindrucksvollen Acrylbildern stellt sich Krueger die Frage, welchen politischen Beitrag kann uns muss Kunst heute leisten? Kruegers Malereien stellen dabei nicht einfach die große Krise des 21. Jahrhunderts dar. Sie treten in einen Diskurs mit dem Betrachter.

P. K. F. Krueger schrickt dabei nicht vor unbequemen Motiven zurück, das Thema ist unbequem. Aber die Auseinandersetzung mit der Flüchtlingskrise ist für den Künstler essentiell. Krüger zeigt in seiner Ausstellung, dass die Malerei eine andere Ebene des politischen Kommentars sein kann. Widersprüche stehen hier ergänzend nebeneinander: Angst und Hoffnung sprechen gleichermaßen zum Betrachter.

Am 1. September laden Peter K. F. Krueger, Seebrücke Bremen und das Vegesacker Geschichtenhaus zur Vernissage der Kunstausstellung ‚Mittelmeerdrama‘. Einlass ist 16:30 Uhr, ab 18 Uhr beginnt die Auktion zu Gunsten der Seebrücke Bremen.

Solidarischer Eintritt: 1 - 5 Euro

Öffnungszeiten: Di - So 11 - 16 Uhr